Vor der Einführung von Demodesk standen Gesprächsinhalte für Coachingzwecke nicht durchgängig strukturiert zur Verfügung. Eine Führungskraft konnte daher nur eingeschränkt nachvollziehen, wie ein Discovery-Call eröffnet worden war, ob der Bedarf des Kunden erkannt wurde oder ob die passenden TIMOCOM-Produkte überhaupt zur Sprache kamen. Auch für Enablement war es entsprechend schwieriger, bereichsübergreifende Muster und konkrete Entwicklungspotenziale zu identifizieren.
Das Protokoll zu schreiben, kostete den Rest des Nachmittags. In einem Bereich laufen Produktdemos von über einer Stunde, und die Leute machten sich währenddessen Notizen und saßen danach noch einmal fast eine Stunde daran, daraus eine Zusammenfassung zu machen. Nachfass-E-Mails kamen obendrauf. Als Kilian aus Sales Operations und Enablement zum ersten Mal beziffert hat, was Demodesk einsparen würde, lag hier der größte Teil davon.
Microsoft Dynamics bildete die Informationen ab, die im Anschluss an Gespräche dokumentiert wurden. Zusätzlicher manueller Aufwand entstand insbesondere dann, wenn Gesprächsinhalte für spätere Kundenkontakte erneut nachvollzogen werden mussten. Einen Kunden nach Monaten wieder aufzunehmen bedeutete, sich durch persönliche Notizen zu arbeiten, sofern es sie überhaupt gab.
Dazu kam eine zweite Herausforderung: Ein großer Teil der Account-Manager-Arbeit findet am Telefon statt und nicht in Teams, und diese Gespräche lagen außerhalb von Demodesk.